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Umweltplanung


Umweltverträglichkeitsuntersuchungen, UVP-Bericht, UVP-Vorprüfung

Umweltverträglichkeitsuntersuchungen ermitteln, beschreiben und bewerten die Auswirkungen des Vorhabens auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft sowie Kultur- und Sachgüter. Die ökologischen Ausgangsdaten für die einzelnen Umweltbereiche bzw. Schutzgüter werden aus speziellen Fachgutachten oder allgemein zugänglichen Informationen/Daten, die auch von Behörden zur Verfügung gestellt werden können, erhoben. Umweltverträglichkeitsuntersuchungen thematisieren Wechselwirkungen sowie Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung oder Ausgleich der ermittelten Auswirkungen.

FFH-Veträglichkeitsprüfungen (FFH-VP), FFH-Vorprüfung

Für viele Projekte ist im Vorfeld eine FFH-Verträglichkeitsprüfung (FFH-VP) durchzuführen. Dies bedeutet, dass für das betreffende FFH-Gebiet vor der Genehmigung des Projektes sämtliche Gesichtspunkte der Pläne oder Projekte zu ermitteln sind, die die für dieses Gebiet festgelegten Erhaltungsziele beeinträchtigen können. Eine Genehmigung wird in der Regel nur dann erteilt, wenn Gewissheit darüber herrscht, dass die Tätigkeit sich nicht nachteilig auf das Gebiet auswirkt.

Bereits zu Beginn der Projektbearbeitung werden daher von uns sämtlich Lebensraumtypen (LRT) und Arten erfasst, für die ein Gebiet geschützt ist. Dadurch stellen wir sicher, dass eine FFH-Verträglichkeitsprüfung angemessen durchgeführt werden kann und damit geplante Projekt ohne unnötige Verzögerungen realisiert werden können.

Landschaftspflegerische Begleitplanung (LBP), Eingriffsregelung

  • Festlegung und Bewertung des Eingriffs entsprechend der Landesnaturschutzgesetze,
  • Vorschläge und Berücksichtigung möglicher Ausgleichsmaßnahmen,
  • Berechnung und Vorschläge zu den erforderlichen Kompensationsmaßnahmen entsprechend den ländespezifischen Handlungsanleitungen,
  • Darstellung der Maßnahmen in landschaftspflegerischen Begleitplänen bzw. Grünordnungsplänen (Visualisierung),
  • Betrachtung der landschaftsplanerischen Aspekte mit Möglichkeit der Fotomontage bzw. 3-D- Visualisierung der Anlage im Gelände / Umgebung

Umweltberichte, Grünordnungspläne (GOP)


Artenschutzfachbeitrag (AFB), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP)

Es ist nach § 44 BNatSchG verboten, wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzten oder zu töten. Dieses Verbot ist grundsätzlich individuenbezogen einzuhalten, das heißt, es darf kein einziges Tier zu Schaden kommen. Für Eingriffe und Vorhaben wird diese Verbot eingeschränkt: Hier ist der Verbotstatbestand erst erfüllt, wenn sich durch das Vorhaben das Risiko, dass ein Tier zu Schaden kommt, in signifikanter Weise erhöht.

Die artenschutzrechtlichen Belange sind in Form einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung zu berücksichtigen. Hierbei handelt es sich nicht um ein eigenständiges Instrument, sondern versteht sich als ein Fachbeitrag, der in andere Planungsinstrumente (z.B. Landschaftspflegerischer Begleitplan) integriert wird. Es sind bei jedem neuen Vorhaben oder Eingriff in die Natur und Landschaft im Genehmigungsprozess eventuelle negative Auswirkungen auf besonders und streng geschützte Arten zu prüfen.

Sind negative Auswirkungen nicht auszuschließen, ist zu prüfen, ob diese durch geeignete Vermeidungs- und vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen), verhindern werden können.

Kartierungen, Faunistische Sonderuntersuchungen (FSU)

Im Zuge von Genehmigungsplanungen sind oft Umwelt- und FFH-Verträglichkeitsprüfungen erforderlich. Dazu gehört u.a. die Betrachtung der Schutzgüter Natur und Landschaft sowie vorkommender und geschützter Tiere und Pflanzen. Im Rahmen der Planungen sollen Beeinträchtigungen dieser Schutzgüter bereits im Vorfeld vermieden oder wenn notwendig, ausgeglichen werden.

Wir bieten dazu die eigene Erhebung von Bestandsdaten, Kartierungen und die fachliche Auswertung vorliegender Erfassungen im Rahmen von z.B. Biotopkartierungen, artenschutzrechtlichen Fachbeiträgen (AFB) für ausgewählte Artengruppen ( z.B. Amphibien, Reptilien, Vögel, Tagfalter und Nachtfalter sowie Pflanzen) oder pflanzensoziologische Erhebungen an.

Umweltbaubegleitung (UBB), ökologische Baubegleitung (öBB)