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Bauüberwachung

Das Ingenieurbüro SHN in Chemnitz ist Ihr kompetenter Partner für Ingenieurdienstleistungen im Bereich Bauüberwachung.

Unsere Leistungen umfassen: Überwachung der Ausführung in Übereinstimmung mit der genehmigten Planung, Kostenkontrolle, SiGeKo- Sicherheitskoordination auf Baustellen, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Projektmanagement

Überwachung der Ausführung in Übereinstimmung mit der genehmigten Planung

Für die ordnungsgemäße Ausführung einer baulichen Maßnahme ist es wichtig die einzelnen Bauleistungen qualifiziert zu überwachen (Bauleitung).

Wir wachen darüber, dass alle Bauleistungen richtig und in der entsprechenden Qualität ausgeführt werden. Außerdem stellen wir sicher, dass die Inhalte aus der Genehmigung umgesetzt werden und damit eine genehmigungskonforme Realisierung der Baumaßnahme vorliegt. Gegebenenfalls drängen wir im Rahmen der Bauüberwachung / Bauleitung auf eine Einhaltung und / oder Umsetzung der genehmigungsrelevanten Aspekte. Weiterhin erkennen wir möglicherweise aufgetretene Mängel frühzeitig und vermeiden damit Folgeschäden.

Kostenkontrolle

Bei der Realisierung einer Maßnahme ist es günstig, der Bauleitung auch die Kostenkontrolle zu übertragen. Wir bieten Ihnen diese Services aus einer Hand. Im Bereich der Kostenkontrolle überwachen wir fortlaufend die Kostenentwicklung bei der Realisierung eines Bauwerkes. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess. Wenn wir Abweichungen feststellen, benennen wir diese und entscheiden, ob die Planung / Ausführung unverändert fortgesetzt wird oder ob zielgerichtete Maßnahmen der Kostensteuerung ergriffen werden sollten. Die Kostenkontrolle basiert immer auf den entsprechenden Richtwerten, zu denen der Vergleich erfolgen soll (Gegenüberstellung von IST und SOLL).

SiGeKo- Sicherheitskoordination auf Baustellen

Ein Schwerpunkt der Arbeit auf Baustellen ist die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften. Für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber arbeiten, sind daher nach § 3 (1) BaustellV ein oder mehrere geeignete Koordinatoren (SiGeKo) zu bestellen.

Der SiGeKo sollte bereits in die Planungsphase eines Bauvorhabens mit einbezogen werden. Hier soll er den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ausarbeiten oder ausarbeiten lassen und eine Unterlage mit den erforderlichen Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen, die bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigen sind.

Im Rahmen der Ausführung einer Baumaßnahme koordiniert der SiGeKo die Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 des Arbeitsschutzgesetzes, passt den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan nach den Bedürfnissen des Anwendungsfalles an (oder lässt ihn anpassen), organisiert die Zusammenarbeit der Arbeitgeber und koordiniert die Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Arbeitsverfahren durch die Arbeitgeber.

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Trotz des allgemein hohen Niveaus der Anlagentechniken im gewerblichen und industriellen Bereich ist das Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit ein ständiger Begleiter. Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Weiterhin hat der Arbeitgeber die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Im Mittelpunkt steht dabei möglichst eine Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz für die Beschäftigten zu erreichen (siehe hierzu auch § 3 ArbSchG „Grundpflichten des Arbeitgebers“).

Bei den erforderlichen Maßnahmen ist von folgenden Grundsätzen auszugehen (siehe hierzu auch § 4 ArbSchG „Allgemeine Grundsätze“).

  • Arbeit so gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten werden
  • Gefahren an ihrer Quelle bekämpfen
  • Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen
  • Maßnahmen so planen, dass Technik, Arbeitsorganisation, sonstige Arbeitsbedingungen, soziale Beziehungen und Einfluss der Umwelt auf den Arbeitsplatz sachgerecht verknüpft werden
  • spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen berücksichtigen
  • Beschäftigte schulen, einweisen und unterweisen

Um eine Gefährdungen für die Beschäftigten feststellen zu können, muss der Arbeitgeber die Gefährdungen eruieren und beurteilen. Daraus muss er die erforderlichen Maßnahmen ableiten (siehe hierzu auch § 5 ArbSchG „Beurteilung der Arbeitsbedingungen“).

Gefährdungen können sich beispielsweise ergeben aus:

  • Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes
  • Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit sowie deren Zusammenwirken
  • Gestaltung, Auswahl und dem Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie dem Umgang damit
  • physikalischen, chemischen und biologischen Einwirkungen
  • unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten.

Der Arbeitgeber muss die Ergebnisse der Beurteilung sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes dokumentieren. In einem Maßnahmenplan werden die Zuständigkeit zur Behebung der Gefährdungen, der zeitliche Ablauf und die Kontrolle der Wirksamkeit der Maßnahmen festgelegt.

Hierfür stehen wir Ihnen gern zu Verfügung.

Projektmanagement

Nach DIN 69901 versteht man unter dem Begriff Projektmanagement: „... die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes“.

Bei der Umsetzung von Projekten ist es von großer Bedeutung, dass die verschiedenen Bereiche der Planung, Unterstützung und Ausführung geeignet koordiniert werden (unabhängig davon, ob es sich um Personen oder Unternehmen handelt). Dabei erfolgen zunächst die Festlegung der Leistungsgrenzen und Schnittstellen und die Festlegung des zeitlichen Ablaufs mit den erforderlichen Terminen. Im laufenden Projekt kommt dann der Koordination der betroffenen Personen oder Unternehmen sowie der Kontrolle von Terminen eine wesentliche Bedeutung zu. Während der Projekterstellung und nach Abschluss des Projekts müssen der Umfang und die Qualität der einzelnen Leistungen geprüft werden. Kostenkontrolle und -überwachung sind dabei wichtige Aspekte.

Wir verstehen uns im Rahmen der Anlagenerrichtung nicht nur als Dienstleister für die Konzepterstellung, sondern auch als Ansprechpartner für koordinierende und kontrollierende Aufgaben im Rahmen des Projektmanagements.